Weltpolitik

Standpunkt - Weltpolitik

Unter dieser Rubrik sollen Ereignisse der internationalen Aktualität analysiert, interpretiert und diskutiert werden. Die Medien stellen diese Dimension der Politik zunehmend vereinfacht dar, obwohl die Komplexität nach dem Ost/West-Konflikt, bedingt durch das Verschwinden der beiden klassischen Blöcke, zugenommen hat: Der Nationalstaat hat an Entscheidungskompetenzen verloren und muss sich diese fortan mit anderen Akteuren teilen. So müssen ebenfalls supranationale Organisationen und vor allem transnationale Konzerne, als einflussreichste Akteure des politischen Weltgeschehens, in die Analyse miteinbezogen werden.

Resultat dieser Vermehrung von Entscheidungsträgern und Einflussfaktoren sind komplexe Interdependenzen und ein darausfolgender drastischer Verlust an Transparenz in der internationalen Politik.

Eine Armee wird zermahlen

Dokumente der Vergeblichkeit: Die jetzt veröffentlichten Protokolle zeigen, wie die Nato in Afghanistan langsam untergeht. Gut 90.000 Dokumente über den Afghanistankrieg kann man nicht lesen, man muss in sie eintauchen wie in einen dunklen, schlammigen See. [...] David Petraeus, jetziger Kommandeur der Truppen in Afghanistan und zuvor im Irak zuständig für die Aufstandsbekämpfung, sagt seinen Leuten immer wieder: »Wir müssen viele Tassen Tee mit vielen Leuten trinken« – er meinte damit, dass man die Menschen nur gewinnen könne, wenn man mit ihnen viel rede. Worte, Tee, Geld, das sei entscheidender als Waffen.

Ja zum Schuldenabbau, Nein zur Bankabgabe

Bei der Bankenabgabe und der Besteuerung von Finanztransaktionen gab es keine Annäherung. Aber die G-20-Staaten sind sich auf ihrem Gipfel in Toronto immerhin beim Thema Schuldenabbau nähergekommen.

Iran promises retaliation to sanctions

TEHRAN, June 16 (MNA) – In response to the latest UN sanctions resolution, the Majlis (d'Parlament) has voted overwhelmingly to study a bill that, if approved, would allow the reciprocal inspection of foreign ships and ban the inspection of Iranian nuclear sites beyond the requirements of the nuclear Non-Proliferation Treaty.

"Das Erschießungskommando, bitte"

Im US-Bundesstaat Utah soll in der Nacht der Doppelmörder Ronnie Lee Gardner hingerichtet werden. Die Methode wählte er selbst: Tod durch Erschießungskommando. Das ist barbarisch, doch in diesem Fall völlig legal - trotz internationaler Proteste.

Nehmt dem Neger endlich die Tröte weg!

So haben wir nicht gewettet! Da zeigt sich die erste Welt einmal von ihrer großzügigen Seite und vergibt die Austragungsrechte der Fußball-WM an das arme Südafrika und was machen die Eingeborenen? Sie tröten!

Neue Sanktionen: Geschenk für Ahmadinedschad?

MOSKAU, 11. Juni (Andrej Fedjaschin, RIA Novosti). Der UN-Sicherheitsrat hat am Mittwoch ein viertes Paket mit Sanktionen gegen den Iran geschnürt.

Dadurch wurde allerdings kaum Klarheit in die Situation um das iranische Atomprogramm gebracht. Im Gegenteil: Es sind sogar noch mehr Fragen entstanden. Wenn alle Mitglieder des UN-Sicherheitsrats das Dokument einstimmig befürwortet hätten, dann wäre wohl die Effizienz der Sanktionen nicht so umstritten.

Israel: Tote bei Angriff auf Solidaritätsflotte

Aus dem Propaganda-Scharmützel zur Free-Gaza-Flotte, die Hilfsgüter nach Gaza transportieren will, wird eine tragische Krise

UPDATE
al jazeera - Darstellung
israeli ministry of foreign affairs - Darstellung

D'Sonndeslach

Zwielefdausend Leit waren leschten Freiden an den Foireshalen beim David Guetta. Bei Jethro Tull waren den selwechten Dag an der Rockhal nëmmen zwielefhonnert Spectateuren. Entweder d'Alrocker sinn all um ausstierwen, oder ech hunn ganz einfach den Generatiounswiessel verpennt. Ech wosst bis de Freiden emol net, an dat mengen ech ganz eescht, wien den David Guetta wier. Ob der anerer Säit mengen ech awer och, dass déi meescht, déi an den Foireshalen waren, net wëssen wien den Ian Anderson ass. Vun dohier gläicht sech dat dann nees aus. Bon, genuch gebraddelt, mol kucken wat soss nach esou geschitt ass, let's go:

D'Sonndeslach

Sorry, wann et de Moment hei e bëssi roueg ass, mä de Moment sinn mer voll mat der Petitioun zur Trennung vu Kierch a Stat beschäftegt. No knapps 5 Deeg hunn mer bal 2.000 Ënnerschrëften gesammelt, dat ass enorm an dofir well ech och emol e groussen décken MERCI un all eis Supporter schécken. Mä elo ass et natierlech net fir Schlapp ze maachen, dat muss lo weider rullen. Schéckt de Link vum Site un är Kollegen, sammelt Ënnerschrëften um Pabeier, um Site gett et eis Petitioun och fir ze printen. Mä lo geheien mer awer mol e kuerzen Bléck ob dat, wat soss nach sou geschitt ass, let's go.

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